Catalyst for Change
MIT {{MANDANT}} · {{ANLASS_KURZ}}
Was ist Ihre eigene Erklärung für das Problem — und welche Lösung haben Sie schon im Kopf? Wird festgehalten, nicht übernommen: Ursachen- und Lösungsvermutung des Auftraggebers sind der Ausgangspunkt der Sondierung, nicht ihr Ergebnis.
Wo stehen Sie gerade? Was macht diese Situation aus? Wie lange ist das schon so — und warum wollen Sie ausgerechnet jetzt etwas ändern?
Wo möchten Sie bis Ende des Jahres stehen? Was ist das langfristige Ziel dahinter?
Was steht zwischen Ihnen und diesem Ziel? Was sind die grössten Schwierigkeiten heute?
Was brauchen Sie, um dorthin zu kommen? Welche Unterstützung oder Mittel wären hilfreich — und was steht davon schon bereit?
Wer ist Machtpromotor? Was steht fest, was ist noch gestaltbar? Welche Lösungsversuche gab es schon — und woran sind sie gescheitert?
Was passiert, wenn nichts geschieht — drei Jahre lang genau so weiter?
Nach de Jager. Drei davon schliessen die typischen Leerstellen: „What's in it for me?“ erzwingt einen Adressaten, „Was passiert am Montag?“ den ersten realen Schritt, „Signposts“ die Zwischenmesspunkte.
| Frage | Antwort des Auftraggebers | Status |
|---|
Tabelle 1: Change-Fragen nach de Jager, KISB Kap. 9.5
Die 4+3 Räume der Veränderung. Nicht linear — Rücksprünge sind normal.
Schwelle: Ab dem Raum der Verwirrung entsteht Neugier und Offenheit — erst dort liefert eine Intent-Session brauchbare Ergebnisse. Wer in der Verneinung sitzt, liefert Abwehr. Dann ist Sensibilisierung dran, nicht Auftragsklärung.
Wenn Sie auf Ihre gesamte Situation schauen und eine Sache sofort ändern könnten — welche wäre das?
Trägt das ein Mandat? Ein sauberes Nein ist ein gültiges Ergebnis dieses Gesprächs.
Vier Kernbereiche, Wunschfrage und Investitionsfrage nach KISB-Kompendium Kap. 3.1 (Körting Institute). Auftragsanalyse und Dringlichkeitsfrage nach Berg, Präsentierproblem nach Pühl, beide in Innovative Beratungskonzepte (Mohe Hrsg.). Sieben Change-Fragen nach de Jager, KISB Kap. 9.5. Räume der Veränderung nach Janssen, erweitert, KISB Kap. 4.1.
Dieses Canvas hält fest, was der Auftraggeber gesagt hat. Was wir vermuten, steht auf „Annahme“ — bis er es bestätigt.
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